Ladendiebstahl ist das, woran viele sofort denken, wenn sie „Kaufhausdetektiv“ hören: ein Blick in die Kamera, ein stiller Schatten zwischen Regalen, ein Griff in die Tasche – und dann der Zugriff.
Das ist eine wichtige Arbeit. Aber: Wir sind keine Ladendetektive oder Kaufhausdetektive im klassischen Sinne.
Unsere Stärke liegt dort, wo Diebstahl nicht nach einem „einzelnen Täter“ aussieht – sondern nach Strukturen, Insiderwissen, Wiederholung, Schwachstellen und oft auch nach interner Beteiligung.
Gerade bei größeren Events, in Hotels, Krankenhäusern, Fitnessstudios und vor allem intern in Unternehmenentstehen Diebstähle, die sich mit Standardmaßnahmen (Kamera, Security, Hausrecht) kaum sauber aufklären lassen. Genau hier setzen wir an.
Wann ein Detektiv bei Diebstahl wirklich sinnvoll ist
Viele Fälle eskalieren schleichend:
- Bestände stimmen „immer wieder“ nicht
- Kassen- oder Lagerdifferenzen tauchen zufällig auf
- Material verschwindet, aber nie „genau dann“, wenn jemand hinsieht
- Mitarbeitende berichten von Verdachtsmomenten – niemand will es offiziell sagen
- es gibt Hinweise auf Täterwissen (Dienstpläne, Routinen, Sicherheitslücken)
In solchen Situationen geht es weniger um den schnellen Zugriff, sondern um gerichtsfeste Beweissicherung, Täteridentifikation und Aufklärung der Vorgehensweise.
Diebstahl-Schwerpunkte: Wo es besonders häufig passiert
1) Events und Großveranstaltungen
Backstage-Bereiche, Crew-Zugänge, Garderoben, Technikräume, Kassen-/Bändchenbereiche:
Bei Events treffen viele Faktoren zusammen: hoher Durchlauf, Hektik, wechselnde Teams – perfekte Bedingungen für gezielte Entwendungen.
Typische Beute: Technik, Bargeld, Waren, Alkohol, Merch, Gäste- und Mitarbeiter-Eigentum.
2) Hotels und Beherbergung
Hotel-Diebstahl ist oft ein Mix aus Gelegenheit und Routine – und manchmal leider auch aus interner Mitwirkung.
Typische Fälle:
- Diebstahl aus Zimmern / Housekeeping-Zeiten werden ausgenutzt
- Inventarverschiebungen (Handtücher, Geräte, Deko, minibar)
- Entwendungen aus Spa-/Umkleiden, Personalbereichen, Lager
3) Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen
Hier ist der Schaden nicht nur finanziell, sondern auch organisatorisch und reputationsrelevant.
Typische Fälle:
- Medikamente, Medizintechnik, Verbrauchsmaterial
- Wertsachen von Patienten (Schmuck, Geldbörsen, Smartphones)
- Diebstahl in Umkleiden, Stationen, Dienstzimmern
4) Fitnessstudios
Umkleiden, Spinde, Thekenbereiche und Lager (Supplemente/Shop) sind klassische Hotspots.
Typische Fälle:
- wiederkehrende Spind-Diebstähle
- „Mitglieder“ mit System (Testphase/Probetraining)
- interne Unregelmäßigkeiten (Kasse, Warenbestand)
5) Unternehmen und interne Diebstähle
Der häufigste und teuerste Bereich: interner Diebstahl im Unternehmen – im Lager, im Versand, in der Produktion, im Einkauf, in der Verwaltung.
Typische Muster:
- Ware „verschwindet“ auf dem Papier oder kurz vor Versand
- Rückläufer-Betrug, Scheinretouren, „Fehlbuchungen“
- Entwendung von Werkzeug, Material, Ersatzteilen
- systematische Kleinstentnahmen („das merkt keiner“)
- Täter arbeiten im Team oder nutzen Dritte (Abholung, Mittäter)
Unser Ansatz: Keine klassischen Kaufhausdetektive – sondern diskrete Ermittlungen, wenn es komplex wird
Wir arbeiten dort, wo Standard-Detektion oft nicht reicht – insbesondere bei wiederkehrenden Diebstählen, internen Verdachtslagen oder professioneller Vorgehensweise.
Diskrete Observation und Umfeldermittlung
- unauffällige Überwachung von Abläufen, Zugängen und Übergaben
- Dokumentation von Zeiten, Mustern, Kontaktketten
- Beweissicherung für HR, Compliance, Geschäftsführung und Rechtsberatung
Ermittlungen „von innen heraus“ – mit eingeschleusten Mitarbeitern
In geeigneten Fällen arbeiten wir mit eingeschleusten Mitarbeitern, die im System mitlaufen, Abläufe verstehen und auffällige Mechanismen sichtbar machen.
Das ist besonders effektiv, wenn:
- Täter die Routinen kennen und Kameras „umgehen“
- Diebstähle in Schichten/Teams stattfinden
- Beweise nur durch Nähe zum Prozess möglich sind (Lager, Produktion, Backoffice)
Wichtig: Solche Maßnahmen müssen rechtlich sauber, zielgerichtet und dokumentiert sein – sonst ist der Effekt verpufft. Deshalb arbeiten wir strukturiert, mit klarer Zieldefinition und gerichtsfester Dokumentation.
Was Sie am Ende bekommen: Ergebnisse, die man verwenden kann
Ein Verdacht hilft niemandem. Entscheidend sind Fakten, die intern und – falls nötig – juristisch belastbar sind.
Unsere Ergebnisse umfassen je nach Fall:
- detaillierte Ermittlungs- und Ablaufdokumentation
- Foto-/Videobelege im zulässigen Rahmen
- Timeline und Musteranalyse (wann, wo, wie, wer)
- Täterzuordnung / Beteiligungsketten
- Handlungsempfehlungen: Sofortmaßnahmen + Präventionskonzept
Prävention inklusive: Schwachstellen schließen statt nur Täter austauschen
Gerade bei internen Diebstählen ist es häufig so:
Wird eine Person entfernt, bleibt das System offen – und das nächste Problem kommt.
Typische Stellschrauben:
- Zugangs- und Schlüsselmanagement
- Vier-Augen-Prinzip in kritischen Bereichen
- klare Zuständigkeiten und Prozessnachweise
- Wareneingang/-ausgang und Retourenprüfung
- unangekündigte Kontrollen, Audit-Taktung, Hinweise-Systeme
Häufige Fragen
Ist das nicht Aufgabe von Security oder Hausrecht?
Security ist wichtig – aber Security ersetzt nicht automatisch Ermittlungsarbeit, Beweissicherung und Diskretion bei internen Verdachtslagen.
Geht das auch ohne „großes Drama“ im Betrieb?
Ja. Ziel ist leise, sauber, beweisbar – ohne Unruhe, ohne falsche Beschuldigungen, ohne Rufschaden.
Was ist der Vorteil eingeschleuster Mitarbeiter?
Sie sehen das, was Außenstehende nicht sehen:
Abläufe, Absprachen, Umgehungen, kleine Signale, die am Ende die Kette schließen.
Fazit: Wenn „Kaufhausdetektiv“ nicht reicht, beginnt unsere Arbeit
Wir sind keine Kaufhausdetektive im klassischen Sinne.
Aber genau dann, wenn Diebstahl wiederholt, systematisch, intern oder in sensiblen Umfeldern passiert – Events, Hotels, Krankenhäuser, Fitnessstudios, Unternehmen – liefern wir das, was zählt:
Klarheit. Beweise. Lösungen. Diskret und professionell.
Bild: KI




