Detektei für Aschau am Inn* – Ermittlungen im Umfeld von Chemie und Defence-Produktion
Aschau am Inn ist eine kleine Gemeinde mit großer industrieller Bedeutung. Denn hier treffen chemische Spezialfertigung, Treibladungstechnologie und internationale Lieferketten aufeinander.
Besonders prägend ist die Nitrochemie Aschau GmbH. Das Unternehmen gehört zur Nitrochemie-Gruppe. Diese ist ein Gemeinschaftsunternehmen des Rheinmetall-Konzerns und der RUAG MRO Holding AG.
Der Standort arbeitet mit sensiblen Materialien, komplexen Herstellungsverfahren und schützenswertem Fachwissen. Deshalb sind Geheimnisschutz, Compliance und verlässliche Lieferketten besonders wichtig.
Die Wirtschaftsdetektei Detegere unterstützt Unternehmen, Kanzleien und verantwortliche Entscheidungsträger in Aschau am Inn. Wir führen OSINT-Recherchen, Background-Checks und Observationen durch. Außerdem untersuchen wir konkrete Verdachtsfälle von Sabotage, Betrug, Datenabfluss und Geheimnisverrat.
Dabei arbeiten wir diskret und strukturiert. Zugleich bleibt jede Ermittlung ergebnisoffen. Denn nicht jede technische Störung und nicht jede Auffälligkeit ist automatisch eine vorsätzliche Manipulation.
Aschau am Inn – oberbayerische Gemeinde mit industrieller Bedeutung
Aschau am Inn liegt im oberbayerischen Landkreis Mühldorf am Inn. Die Gemeinde befindet sich rund 60 Kilometer östlich von München. Außerdem grenzt das Gemeindegebiet unmittelbar an Waldkraiburg.
Die Bundesstraße B12 ist nur wenige Kilometer entfernt. Sie verbindet die Region mit München sowie mit weiteren Wirtschaftsstandorten im südostbayerischen Raum. Dadurch bestehen kurze Wege in Richtung Mühldorf, Altötting, Burghausen und München.
Aschau am Inn hatte zum 31. Dezember 2025 insgesamt 3.274 Einwohner. Die Gemeinde umfasst 37 Ortsteile und eine Fläche von 2.074 Hektar. Gleichzeitig sind dort nach Angaben der Gemeinde rund 200 Gewerbebetriebe ansässig. Quelle: Gemeinde Aschau am Inn – Zahlen und Daten
Der Ort wurde bereits im Jahr 788 erstmals urkundlich erwähnt. Dadurch verbindet Aschau eine lange Siedlungsgeschichte mit einer außergewöhnlichen industriellen Entwicklung.
Die Wirtschaftsstruktur ist für eine Gemeinde dieser Größe bemerkenswert. Denn Aschau ist nicht nur Wohnort und ländlicher Standort. Vielmehr befinden sich dort Unternehmen aus der Chemie-, Sicherheits- und Automobilindustrie.
Das Werk Aschau und seine industrielle Geschichte
Die industrielle Geschichte des Standorts reicht bis in das Jahr 1938 zurück. Damals wurde in Aschau am Inn für die Dynamit Nobel AG ein rund 180 Hektar großes Werk zur Herstellung von Nitrocellulose errichtet.
Seit 1953 trat der Standort unter dem Namen WNC Nitrochemie auf. Im Jahr 1994 erfolgte die Übernahme durch Rheinmetall. Vier Jahre später wurden der Geschäftsbereich „Pulver und Ladungen“ der damaligen Schweizerischen Munitionsunternehmung und die WNC Nitrochemie zur heutigen Nitrochemie-Gruppe verbunden. Quelle: Chronik des Werks Aschau
Heute befinden sich am Standort mehrere Unternehmen mit chemischen und sicherheitsrelevanten Produktionsanlagen. Dazu gehören unter anderem die Nitrochemie Aschau GmbH, die Bayern-Chemie GmbH und ZF Lifetec.
Dadurch entstehen unterschiedliche industrielle Schnittstellen. Zugleich müssen Gefahrstoffe, technische Prozesse, Beschäftigte und externe Dienstleister zuverlässig koordiniert werden.
Nitrochemie Aschau und Rheinmetall
Die Nitrochemie-Gruppe betreibt Standorte in Aschau am Inn und im schweizerischen Wimmis. Sie ist ein Gemeinschaftsunternehmen des Rheinmetall-Konzerns und der RUAG MRO Holding AG.
Das Unternehmen ist auf Hochleistungsantriebe für zivile und wehrtechnische Anwendungen spezialisiert. Außerdem entwickelt und fertigt Nitrochemie chemische Zwischenprodukte.
Zum Produktportfolio gehören unter anderem:
- modulare Treibladungssysteme
- Treibladungspulver
- Artillerie- und Mörser-Ladungssysteme
- Hochleistungskomponenten für Munitionssysteme
- verbrennbare Formteile
- Nitrocellulose und Pulverrohmasse
- chemische Zwischenprodukte
- Spezialanwendungen der Pulvertechnologie
Rheinmetall beschreibt Nitrochemie deshalb als Partner der chemischen und wehrtechnischen Industrie. Quelle: Rheinmetall – Nitrochemie-Gruppe
Am Standort Aschau werden Treibladungspulver und Komponenten für großkalibrige Systeme hergestellt. Außerdem besitzt die chemische Spezialfertigung eine eigenständige Bedeutung.
Damit unterscheidet sich Aschau klar von anderen Rheinmetall-Standorten. Während Unterlüß beispielsweise für Munition, Erprobung und Landsysteme steht, liegt der Schwerpunkt in Aschau auf Treibladungen, energetischen Materialien und chemischer Verfahrenstechnik.
Zwei besonders sensible Produktionsbereiche
Nach der aktuellen Sicherheitsinformation betreibt die Nitrochemie Aschau GmbH zwei Anlagen, die den Bestimmungen der Störfallverordnung unterliegen.
Der erste Bereich dient der Herstellung von Treibladungspulver. Der zweite Bereich betrifft die Herstellung chemischer Zwischenprodukte.
Die Prozesse werden durch Fertigungsbeobachtung und analytische Betreuung kontrolliert. Außerdem werden Rohstoffe sowie Zwischen- und Endprodukte in speziellen Lagern aufbewahrt. Die Anlieferung und Auslieferung erfolgt sowohl über die Straße als auch über die Schiene.
Der Standort ist unter anderem in den Bereichen Qualitätsmanagement, Umweltmanagement, Energiemanagement sowie Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit zertifiziert. Quelle: Sicherheitsinformation der chemischen Werke Aschau
Diese öffentlich verfügbaren Informationen zeigen, wie anspruchsvoll der Standort ist. Denn hier müssen Qualität, Sicherheit und Prozessstabilität gleichzeitig gewährleistet werden.
Warum sicherheitskritische Chemieproduktion besonderen Schutz benötigt
Bei sensibler Chemieproduktion geht es nicht nur um den Schutz einzelner Gebäude. Vielmehr müssen Rezepturen, Prozessparameter und Herstellungsverfahren geschützt werden.
Schon eine geringfügige Veränderung kann die Qualität eines Produktes beeinflussen. Gleiches gilt für manipulierte Rohstoffe, falsche Prüfwerte oder bewusst veränderte Maschineneinstellungen.
Mögliche Risiken sind unter anderem:
- Sabotage an Produktionsanlagen
- Manipulation chemischer Prozesse
- Veränderung von Qualitäts- und Prüfdaten
- falsche Freigaben von Produktionschargen
- Diebstahl von Rezepturen und Verfahrenswissen
- unberechtigte Foto- und Videoaufnahmen
- Datenabfluss durch Beschäftigte oder Dienstleister
- Industriespionage
- nachrichtendienstliche Ausforschung
- Diebstahl von Rohstoffen oder Zwischenprodukten
- unzuverlässige Lieferanten und Subunternehmer
- Verstöße gegen Geheimhaltungsvereinbarungen
- Korruption und Interessenkonflikte
- Manipulation von Umwelt- und Sicherheitsdaten
- Unregelmäßigkeiten in internationalen Lieferketten
- Arbeitszeit- und Spesenbetrug
- vorgetäuschte Arbeitsunfähigkeit
Nicht jeder Fehler ist vorsätzlich. Dennoch sollten wiederkehrende Abweichungen sorgfältig geprüft werden. Denn eine vermeintlich technische Störung kann auch durch menschliches Fehlverhalten oder gezielte Manipulation entstanden sein.
Wirtschaftsdetektei für Aschau am Inn
Die Detektei Detegere übernimmt wirtschaftskriminalistische Ermittlungen in Aschau am Inn und im gesamten Landkreis Mühldorf.
Dabei untersuchen wir nicht nur einzelne Personen. Wir prüfen außerdem Unternehmen, Beteiligungsstrukturen und öffentlich erkennbare Verbindungen.
Unsere Leistungen umfassen insbesondere:
OSINT-Recherchen
OSINT steht für „Open Source Intelligence“. Dabei werden öffentlich zugängliche Informationen systematisch gesucht, geprüft und miteinander verknüpft.
Zu den möglichen Quellen gehören Unternehmensregister, Internetseiten und soziale Netzwerke. Außerdem können Presseveröffentlichungen, Veröffentlichungen von Behörden sowie öffentlich zugängliche Datenbanken ausgewertet werden.
OSINT-Recherchen eignen sich beispielsweise für:
- Personen- und Unternehmensüberprüfungen
- Verifizierung beruflicher Angaben
- Analyse internationaler Geschäftsbeziehungen
- Erkennung verdeckter Firmenverbindungen
- Prüfung von Lieferanten und Subunternehmern
- Suche nach möglichen Interessenkonflikten
- Aufdeckung widersprüchlicher Angaben
- Analyse öffentlich sichtbarer Kontakte
- Suche nach Hinweisen auf Datenabfluss
- Prüfung möglicher Wettbewerbsverbindungen
Ein einzelner öffentlich sichtbarer Kontakt ist noch kein Beweis. Mehrere übereinstimmende Erkenntnisse können jedoch einen begründeten Ermittlungsansatz ergeben.
Background-Checks für sensible Positionen
In Hochsicherheitsbereichen reicht ein gewöhnliches Bewerbungsgespräch oftmals nicht aus. Denn Lebensläufe, Qualifikationen und Referenzen können unvollständig oder falsch sein.
Ein Background-Check kann deshalb relevante Angaben überprüfen. Dabei muss sich der Umfang an der konkreten Position und am tatsächlichen Risiko orientieren.
Mögliche Prüfbereiche sind:
- Identität
- beruflicher Werdegang
- angegebene Qualifikationen
- frühere Arbeitgeber
- öffentlich erkennbare Unternehmensbeteiligungen
- Verbindungen zu Wettbewerbern
- mögliche Interessenkonflikte
- widersprüchliche Angaben im Lebenslauf
- internationale Firmen- und Geschäftsbeziehungen
Ein Background-Check darf jedoch keine grenzenlose Durchleuchtung darstellen. Deshalb prüfen wir nur solche Informationen, für deren Erhebung ein legitimer und nachvollziehbarer Anlass besteht.
Observationen
Eine Observation kann sinnvoll sein, wenn konkrete Verdachtsmomente bestehen und mildere Maßnahmen keine ausreichende Klärung ermöglichen.
Typische Anlässe sind:
- Verdacht auf Geheimnisverrat
- unerlaubte Kontakte zu Wettbewerbern
- Verstöße gegen Wettbewerbsverbote
- unerlaubte Nebentätigkeiten
- Arbeitszeitbetrug
- Lohnfortzahlungsbetrug
- Diebstahl oder Warenschwund
- auffällige Treffen mit Lieferanten
- Verdacht auf unzulässige Vorteilsgewährung
Die Beobachtung wird zeitlich und sachlich begrenzt. Außerdem dokumentieren wir nur Vorgänge, die für den Auftrag relevant sind.
Ermittlungen bei Sabotageverdacht
Sabotage muss nicht sofort sichtbar sein. Sie kann sich zunächst durch ungewöhnliche Fehler, wiederkehrende Störungen oder auffällige Qualitätsabweichungen zeigen.
Deshalb prüfen wir unter anderem:
- zeitliche und personelle Zusammenhänge
- wiederkehrende Störungsmuster
- mögliche Zugangsmöglichkeiten
- Kontakte zu Wettbewerbern oder Dritten
- wirtschaftliche oder persönliche Motive
- Auffälligkeiten bei externen Dienstleistern
- Veränderungen vor und nach Wartungsarbeiten
Technische Ursachen müssen durch geeignete Sachverständige untersucht werden. Wir konzentrieren uns dagegen auf die personellen, wirtschaftlichen und kriminalistischen Zusammenhänge.
Lieferanten- und Subunternehmerprüfung
Externe Dienstleister benötigen häufig Zugang zu Gebäuden, Anlagen und internen Informationen. Dadurch können zusätzliche Risiken entstehen.
Wir prüfen bei einem konkreten Anlass beispielsweise:
- Eigentümer und wirtschaftlich Berechtigte
- verbundene Unternehmen
- frühere Firmierungen
- personelle Überschneidungen
- öffentlich erkennbare Insolvenzrisiken
- internationale Geschäftsverbindungen
- mögliche Interessenkonflikte
- widersprüchliche Referenzen
- Verbindungen zu Wettbewerbern
Bei Fragen zur Exportkontrolle oder zu Sanktionsvorgaben liefern wir ermittlungsrelevante Erkenntnisse. Die rechtliche Bewertung übernimmt jedoch die zuständige Compliance-Abteilung oder eine spezialisierte Kanzlei.
Praxisnahe Fallbeispiele
Die folgenden Fallbeispiele sind fiktiv. Sie zeigen typische Ermittlungsansätze. Sie beziehen sich ausdrücklich weder auf Nitrochemie noch auf Rheinmetall oder ein anderes Unternehmen in Aschau am Inn.
Fallbeispiel 1: Manipulierte Qualitätsdaten
In einem chemischen Produktionsbetrieb treten wiederholt Abweichungen zwischen internen Prüfwerten und späteren Kontrollergebnissen auf.
Zunächst wird ein technisches Problem vermutet. Allerdings entstehen die Abweichungen fast immer während derselben Schicht. Außerdem wurden einzelne Datensätze nachträglich verändert.
Die interne Revision prüft deshalb Zugriffsrechte und Änderungsprotokolle. Parallel untersucht die Wirtschaftsdetektei mögliche personelle und wirtschaftliche Verbindungen.
Dabei zeigt sich, dass ein Beschäftigter regelmäßig Kontakt zu einem früheren Geschäftspartner unterhält. Dieser arbeitet inzwischen für einen ausländischen Wettbewerber.
Das ist noch kein Beweis für eine Manipulation. Es ist jedoch ein relevanter Ansatz für weitere interne und rechtliche Prüfungen.
Fallbeispiel 2: Auffälliger Wartungsdienstleister
Nach mehreren Wartungseinsätzen kommt es an einer Produktionsanlage zu ungewöhnlichen Störungen. Deshalb untersucht ein Sachverständiger zunächst die technischen Ursachen.
Parallel wird der externe Dienstleister überprüft. Eine OSINT-Recherche ergibt, dass dessen Geschäftsführer an weiteren Unternehmen beteiligt ist. Eines dieser Unternehmen arbeitet mittelbar für einen Wettbewerber des Auftraggebers.
Daraufhin werden Zugangsrechte und Arbeitsnachweise überprüft. Außerdem werden sensible Bereiche für weitere Einsätze eingeschränkt.
Die Recherche verhindert keine technische Störung. Sie verschafft dem Auftraggeber jedoch zusätzliche Klarheit über ein bisher unbekanntes Risiko.
Fallbeispiel 3: Verdacht auf Rezepturdiebstahl
Ein Mitarbeiter aus der Entwicklung kündigt überraschend. Kurze Zeit später präsentiert ein ausländisches Unternehmen ein auffällig ähnliches Produkt.
Ein zeitlicher Zusammenhang reicht allerdings nicht aus. Deshalb werden zunächst öffentlich zugängliche Informationen ausgewertet.
Die Recherche zeigt mehrere Kontakte zu Personen aus dem Umfeld des neuen Unternehmens. Außerdem wurden bereits vor der Kündigung gemeinsame Fachveranstaltungen besucht.
Nach juristischer Prüfung kann eine zeitlich begrenzte Observation weitere Tatsachen klären. Die Ergebnisse werden anschließend dokumentiert und der beauftragten Kanzlei übergeben.
Fallbeispiel 4: Unzuverlässiger Subunternehmer
Ein Unternehmen möchte einen neuen Subunternehmer in einem sensiblen Produktionsbereich einsetzen. Kurz vor Auftragsbeginn fallen jedoch widersprüchliche Angaben zu Referenzen und Beschäftigten auf.
Eine Unternehmensrecherche zeigt mehrere frühere Firmierungen. Außerdem bestehen personelle Überschneidungen zu Gesellschaften, die bereits insolvent sind.
Der Auftraggeber kann daraufhin zusätzliche Nachweise verlangen. Zudem werden Zugangsrechte und Informationszugriffe auf das notwendige Maß beschränkt.
Fallbeispiel 5: Arbeitszeitbetrug im Schichtbetrieb
Ein Mitarbeiter wird wiederholt als anwesend erfasst. Kollegen berichten jedoch, dass er seinen Arbeitsplatz regelmäßig vorzeitig verlässt.
Zunächst werden die internen Unterlagen geprüft. Da sich der Verdacht verdichtet, wird eine zeitlich begrenzte Observation vorbereitet.
Dabei wird dokumentiert, wann die Zielperson das Betriebsgelände verlässt und welchen Tätigkeiten sie anschließend nachgeht. Die Feststellungen werden sachlich und ohne Wertung im Ermittlungsbericht festgehalten.
So läuft eine Ermittlung in Aschau am Inn ab
Jeder Auftrag beginnt mit einer vertraulichen Lageaufnahme. Denn zunächst muss geklärt werden, welcher Verdacht besteht und welche Informationen bereits vorhanden sind.
Danach gehen wir strukturiert vor:
- Wir erfassen den Sachverhalt.
- Wir prüfen das berechtigte Interesse.
- Wir bewerten die vorhandenen Verdachtsmomente.
- Wir definieren das konkrete Ermittlungsziel.
- Wir entwickeln einen verhältnismäßigen Maßnahmenplan.
- Wir stimmen sensible Schritte mit dem Mandanten oder dessen Kanzlei ab.
- Wir führen die vereinbarten Maßnahmen durch.
- Wir dokumentieren relevante Feststellungen.
- Wir übergeben die Ergebnisse vertraulich und nachvollziehbar.
Wir versprechen kein bestimmtes Ermittlungsergebnis. Denn eine seriöse Untersuchung muss auch zu dem Ergebnis kommen können, dass sich ein Verdacht nicht bestätigt.
Experteneinschätzung von Oliver Peth
„Aschau am Inn ist aus kriminalistischer Sicht ein außergewöhnlicher Standort. Denn hier werden chemische Spezialfertigung, energetische Materialien und internationale Lieferketten miteinander verbunden.
Gerade in solchen Produktionsbereichen können bereits kleine Manipulationen erhebliche Folgen haben. Dabei muss es nicht immer um eine spektakuläre Sabotagehandlung gehen. Auch veränderte Prüfwerte, bewusst falsche Dokumentationen oder die Weitergabe sensibler Prozessinformationen können hohe wirtschaftliche Schäden verursachen.
Das größte Risiko liegt häufig nicht außerhalb des Werkzauns. Vielmehr verfügen Beschäftigte, externe Techniker und Dienstleister bereits über legitime Zugänge. Deshalb müssen Unternehmen technische Sicherheit mit einer sorgfältigen Prüfung der menschlichen und wirtschaftlichen Faktoren verbinden.
Background-Checks können Risiken frühzeitig reduzieren. OSINT-Recherchen können verdeckte Verbindungen sichtbar machen. Und eine rechtlich abgestimmte Observation kann konkrete Verdachtsmomente überprüfen.
Dennoch darf niemand unter Generalverdacht gestellt werden. Jede Ermittlung benötigt einen nachvollziehbaren Anlass. Außerdem muss jede Maßnahme geeignet, erforderlich und verhältnismäßig bleiben.“
Oliver Peth, Kriminalist, Profiler und Inhaber der Detektei Detegere
Erfahrung und persönliche Fallführung
Oliver Peth ist Kriminalist, Profiler und ausgebildeter Privatermittler. Er verbindet kriminalistische Analyse mit Kenntnissen aus Psychologie, Gesprächsführung und wirtschaftlicher Risikobewertung.
Mandate werden persönlich aufgenommen und strategisch geplant. Außerdem können bei Bedarf spezialisierte Ermittler, IT-Forensiker und weitere Fachleute eingebunden werden.
Bei internationalen Sachverhalten arbeiten wir mit überprüften Kooperationspartnern vor Ort. Dadurch können Ermittlungen auch dann fortgesetzt werden, wenn Firmenverbindungen oder Zielpersonen das Bundesgebiet verlassen.
Unsere Grundsätze sind:
- persönliche Fallaufnahme
- klar definiertes Ermittlungsziel
- Prüfung des berechtigten Interesses
- verhältnismäßige Maßnahmen
- diskrete Vorgehensweise
- kriminalistische Auswertung
- nachvollziehbare Dokumentation
- vertrauliche Kommunikation
- Einbindung geeigneter Spezialisten
- deutschlandweite und internationale Einsatzfähigkeit
Ermittlungen für Privatpersonen in Aschau am Inn
Neben Unternehmen und Kanzleien unterstützen wir auch Privatpersonen. Allerdings muss auch hier ein rechtlich zulässiges und nachvollziehbares Interesse bestehen.
Mögliche Anliegen sind:
- Personensuche und Adressermittlung
- Unterhaltsangelegenheiten
- Verdacht auf Betrug
- Stalking und Nachstellungen
- Love-Scam und Romance-Scam
- Überprüfung verdächtiger Internetkontakte
- Vermögens- und Erbschaftsangelegenheiten
- Beweissicherung bei privaten Konflikten
Vor Beginn besprechen wir die realistischen Möglichkeiten. Außerdem klären wir, welche Maßnahmen tatsächlich erforderlich sind.
Einsatzgebiet rund um Aschau am Inn
Unsere Ermittler können im gesamten Gemeindegebiet eingesetzt werden. Darüber hinaus übernehmen wir Einsätze unter anderem in:
- Waldkraiburg
- Mühldorf am Inn
- Gars am Inn
- Ampfing
- Haag in Oberbayern
- Altötting
- Burghausen
- Wasserburg am Inn
- Rosenheim
- München
Bei Bedarf werden Observationen überregional fortgesetzt. Denn Zielpersonen, Lieferanten und Geschäftspartner halten sich nicht an Gemeinde- oder Landkreisgrenzen.
Häufig gestellte Fragen zur Detektei Aschau am Inn
Hat Detegere eine Niederlassung in Aschau am Inn?
Aschau am Inn gehört zu unserem Einsatzgebiet. Wir unterhalten dort jedoch nicht zwingend eine eigene Niederlassung. Unsere Ermittler werden nach vorheriger Abstimmung gezielt eingesetzt.
Ermittelt Detegere für Nitrochemie oder Rheinmetall?
Die Unternehmensnamen beschreiben die wirtschaftliche Bedeutung des Standortes. Sie stellen keine Aussage über ein bestehendes Mandatsverhältnis dar. Zu tatsächlichen Auftraggebern äußern wir uns aus Gründen der Verschwiegenheit grundsätzlich nicht.
Können Unternehmen Bewerber überprüfen lassen?
Ja. Allerdings muss der Umfang des Background-Checks zur jeweiligen Position passen. Besonders sensible Funktionen können eine weitergehende Prüfung rechtfertigen als gewöhnliche Arbeitsplätze.
Was ist eine OSINT-Recherche?
OSINT ist die systematische Auswertung öffentlich zugänglicher Informationen. Dabei werden einzelne Erkenntnisse geprüft, miteinander verglichen und kriminalistisch eingeordnet.
Können Lieferanten und Subunternehmer überprüft werden?
Ja. Wir können Unternehmen, Verantwortliche, Beteiligungen und öffentlich erkennbare Verbindungen untersuchen. Außerdem prüfen wir widersprüchliche Referenzen oder mögliche Interessenkonflikte.
Was tun Sie bei einem Verdacht auf Sabotage?
Zunächst werden die vorhandenen Anhaltspunkte geprüft. Danach entwickeln wir einen abgestimmten Ermittlungsplan. Technische Ursachen sollten parallel durch Sachverständige untersucht werden.
Können manipulierte Prüfdaten untersucht werden?
Ja. Dabei müssen jedoch Zuständigkeiten und Zugriffsrechte geklärt werden. Digitale Daten werden durch geeignete Forensiker untersucht, während wir die personellen und wirtschaftlichen Zusammenhänge prüfen.
Darf ein Mitarbeiter observiert werden?
Eine Observation kann zulässig sein, wenn konkrete und dokumentierte Verdachtsmomente bestehen. Sie muss jedoch erforderlich und verhältnismäßig sein. Deshalb sollte bei arbeitsrechtlichen Sachverhalten eine spezialisierte Kanzlei eingebunden werden.
Können ehemalige Mitarbeiter überprüft werden?
Ja, wenn konkrete Anhaltspunkte für einen Verstoß gegen Geheimhaltungs- oder Wettbewerbsvereinbarungen bestehen. Eine allgemeine Kontrolle ohne nachvollziehbaren Anlass ist dagegen nicht vorgesehen.
Unterstützen Sie bei Exportkontroll- und Compliance-Sachverhalten?
Wir können Personen, Unternehmen und internationale Verbindungen recherchieren. Die abschließende rechtliche Bewertung übernehmen jedoch die zuständige Compliance-Abteilung oder spezialisierte Rechtsanwälte.
Werden die Ergebnisse schriftlich dokumentiert?
Ja. Relevante Feststellungen werden strukturiert und nachvollziehbar aufbereitet. Die Dokumentation kann anschließend der Rechtsvertretung des Mandanten übergeben werden.
Können Sie auch international ermitteln?
Ja. Detegere ist deutschlandweit und international tätig. Bei Bedarf binden wir geeignete Kooperationspartner im jeweiligen Land ein.
Wie schnell kann eine Ermittlung beginnen?
Das hängt von der jeweiligen Maßnahme ab. OSINT-Recherchen können häufig kurzfristig vorbereitet werden. Observationen benötigen dagegen eine genaue personelle und taktische Planung.
Was kostet eine Detektei in Aschau am Inn?
Die Kosten richten sich nach Art und Umfang des Auftrags. Vor Beginn erhalten Mandanten deshalb eine nachvollziehbare Einschätzung der geplanten Maßnahmen und der voraussichtlichen Kosten.
Detektei Aschau am Inn vertraulich beauftragen
Ein konkreter Verdacht sollte weder ignoriert noch vorschnell öffentlich gemacht werden. Denn unkoordinierte Maßnahmen können Beweise gefährden und zugleich mögliche Beteiligte warnen.
Schildern Sie uns den Sachverhalt deshalb zunächst vertraulich. Anschließend prüfen wir, welche Maßnahmen rechtlich vertretbar, kriminalistisch sinnvoll und wirtschaftlich angemessen sind.
Privat Investigation Service Detegere
Oliver Peth – Kriminalist, Profiler und persönlicher Ansprechpartner
Bild: KI generiert

Wenn Sie gerade einen konkreten Verdacht haben:
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Hinweis zu Einsatzgebieten*
Die auf dieser Website genannten Städte, Regionen und Länder bezeichnen operative Einsatzgebiete. Sie stellen keine Niederlassungen oder Firmensitze dar.
Alle Einsätze werden zentral über die Detektei Detegere in Alzenau koordiniert. Aus Gründen des Datenschutzes, der Vertraulichkeit und zum Schutz unserer Mandanten sind dargestellte Fallbeispiele fiktiv oder an reale Sachverhalte angelehnt. Namen, Orte, Zeitangaben und einzelne Umstände wurden verändert.
Verantwortlich für diesen Inhalt:
Dieser Inhalt wurde fachlich verantwortet durch Oliver Peth, Kriminalist, Profiler und Inhaber der Detektei Detegere. Die Detektei Detegere verfügt über Erfahrung in Wirtschaftsdetektei, OSINT-Recherchen, Observationen, internationalen Ermittlungen und gerichtsfester Dokumentation.
Unser Anspruch ist es, Mandanten klar, diskret und rechtssicher zu unterstützen. Deshalb werden unsere Inhalte regelmäßig geprüft, aktualisiert und an neue rechtliche, wirtschaftliche und ermittlungstaktische Entwicklungen angepasst.
Zuletzt aktualisiert: Juli 2026